Dolomity / Garda Trentino / Gerardo Sega
Ferrata Gerardo Sega
| Land, Region, Gebiet |
Italien,
Venetien, Gardaseeberge (Venetien) |
| Berg / Ziel |
Prati della Cola
|
| Höhe |
1200 m (nejvyšší bod) |
| Höhenmeter |
400 m (převýšení) |
| Talort |
Avio (131 m)
|
| Ausgangspunkt |
Madonna delle Neve
(1082 m) |
| Anfahrt |
Von Avio im Etschtal
in westlicher Richtung über Serpentinen bis kurz vor dem Stausee Pra di
Stua (1041 m). Kurz vorher links (Hinweis "Madonna della Neve") und über
den Passo della Cola (1287 m) weiter südwestlich. An einer Abzweigung kurz
danach links weiter Richtung "Madonna della Neve" bergab. An der nächsten
Kreuzung befindet sich schon ein Hinweis auf den Klettersteig. Leider nur
begrenzte Parkmöglichkeiten. |
| Gehzeit |
5:30 |
| Schwierigkeit |
3 skoby |
| Bewertung |
4 kytky |
| Zustieg |
Wir folgen den
Hinweisschildern zunächst eine Schotterstraße abwärts, dann links
(Hinweis) hinab zu einem (ausgetrockneten) Bachbett. Hier links abwärts
bis zu einem Hinweisschild (Weg Nr. 685) nach links (700 m)(30 min). Durch
einen Zauberwald folgen wir dem Weg über einen Bach (links ein
Wasserfall), halten uns hier rechts. Stetig aufwärts wächst die Spannung,
wann geht es los? Noch ist es aber eine halbe Stunde, ehe wir am Einstieg
sind. |
| Anstieg |
Gleich zu Beginn
geht es steil los. Eine steile Leiter führt über eine senkrechte Wand in
einen Wandteil unter einem großen, halbrunden Überhang. Danach queren wir
leicht, aber maximal ausgesetzt nach links aus der Wand. In einem
anschließenden Waldstückgeht es kurz senkrecht nach oben, wobei immer
ausreichend Tritte vorhanden sind, ehe wir zwei Etagen höher paralell
wieder unter den Überhang zurück queren. Immer wierder fragen wir uns, wie
geht´s weiter? Der Weg folgt nun einem Band, das aus der Entfernung
unpassierbar wirkt, aber doch breit genug ist, wobei die Tiefblicke
faszinieren sind. Weiter leiten die straffen, absolut neuen Seile
aufwärts, wobei noch weitere senkrechte, aber nie wirklich schwere
Passagen zu bewältigen sind, ehe der Steig ausläuft (1,5 h). |
| Abstieg |
Zunächst einem
Steiglein folgend, dann einem breiten Weg (Markierung 685) geht es zurück
zum Ausgangspunkt (1 h). |
| Hinweis |
Im oberen Teil des
Steiges sperrt ein Schild den alten Anstieg. Der neue Weg führt dort nach
links. |
| Resümee |
Landschaftlich
genialer Steig verbunden mit einem perfekt gesicherten Klettersteig
mittlerer Schwierigkeit. Nur für wirklich Schwindelfreie. |
Literatur:
Klettersteig (C) 2005
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